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Forschung, Technologie & Innovation

“FACTORIES OF THE FUTURE”

Termin: 1. Juni 2012, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Saal 8

Factories of the Future ist Europas wichtigstes Forschungsprogramm für innovative Produktionstechnologien. Im Juli beginnt die letzte Ausschreibung im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP 7) für das Jahr 2013. Mit 230 Mio EUR steht das größte Budget seit Beginn des Programms zur Verfügung. MANUFUTURE-AT lädt aus diesem Anlass zum „Workshop Factories of the Future“ ein, um über die Inhalte der Ausschreibung und die Möglichkeiten der Teilnahme zu informieren.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 28. Mai 2012 unter eickhoff(at)manufuture(dot)at

Smart Grid Testprojekt: Weniger Strom verbrauchen, wenn die Windräder still stehen

Die EinwohnerInnen der dänischen Insel Bornholm richten sich in ihrem Stromverbrauch nach der Verfügbarkeit des Stromes aus Erneuerbaren Energien. 

Ein von der EU gefördertes Projekt versucht, die Grenzen und Möglichkeiten von Smart Grids auszutesten. Auf der dänischen Insel Bornholm wird zur Zeit rund 50 Prozent des Stroms durch Windräder erzeugt. Die Häuser von 2.000 BürgerInnen werden jetzt mit Smart Metern ausgestattet und sie werden aufgefordert, ihren Strombedarf zu verringern, wenn die Stromerzeugung aus Windrädern zu bestimmten Zeiten nicht genug Strom liefert. Die BürgerInnen können so auch Geld sparen, da der Strom in den Phasen des knappen Energie-Angebots teurer sein wird als zu anderen Zeiten. 

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass den BürgerInnen in diesen Zeiten der Stromknappheit kein Strom aus anderen, traditionellen Energiequellen zur Verfügung gestellt wird. Stattdessen werden sie aufgefordert, ihren Stromverbrauch zu verringern, und weniger elektronische Geräte zu benützen.

- CORDIS: New EU-funded project tests out smart grids of the future (en)
SINTEF: Smart grid will raise ceiling for use of renewables (en)

 

STUDIE der EC:

Engpass bei Seltenen Erden kann Entwicklung von Erneuerbaren Energien behindern - vor allem die Technologie für Solarenergie ist abhängig von einem ausreichendem Angebot an Seltenen Erden.

Die sogenannten Seltenen Erden sind eine Gruppe von Mineralien und Erzen, die für die Herstellung vieler High-Tech Produkte notwendig sind. Zurzeit werden mehr als 90 Prozent dieser Seltenen Erden in China gefördert, das Land will in Zukunft aber den Export beschränken. Das führte dazu, dass viele Länder jetzt auf der Suche nach neuen Fördergebieten sind. 

Die EU-Kommission hat diesen Engpass zum Anlass für eine Studie genommen, die sich mit den Auswirkungen eines beschränkten Angebotes dieser Seltenen Erden auf die weitere Entwicklung der Erneuerbaren Energien beschäftigt. 

Vor allem die Entwicklung der Solarenergie scheint gefährdet, da diese rund die Hälfte des vorhandenen Tellurs benötigt sowie rund 25 Prozent des am Markt vorhandenen Schwermetalls Indium, berichtet die online Plattform EurActiv. 

Die vollständige Studie „JRC Report on Critical Metalls in Strategic Energy Technologies“ steht auf der Webseite des JRC, der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission, als Download zur Verfügung.

EurActiv: Rare-earth shortage to hamper clean energy: EU study (en)
JRC Report on Critical Metals in Strategic Energy Technologies (en)

 

„Horizon 2020“ – Neues EU-Rahmenprogramm für Forschung & Innovation

Die europäische Kommission hat vor wenigen Tagen ein Paket von Maßnahmen zur Förderung von Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Europa vorgelegt.

Der Fokus liegt dabei auf dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung & Innovation mit dem Titel „Horizon 2020“, welches für den Zeitraum 2014 bis 2020 angelegt ist und ein Budgetvolumen von rund 80 Milliarden Euro umfassen soll.
Weiteres soll auch das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) 2,8 Milliarden Euro erhalten und damit sechs neue grenzübergreifende Innovationszentren aufbauen. Ergänzend wurde auch ein neues Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in KMU mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Im „Horizon 2020“ werden erstmals Forschung und Innovation in einem einzigen Programm zusammengefasst. Neu ist auch die Konzentration auf die Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und die geplanten Vereinfachungen. Das Programm sieht drei Prioritäten: Exzellente Forschung, Marktführerschaft und Gesellschaftliche Herausforderungen


Bei der Priorität 1 „Exzellente Forschung“ geht es in erster Linie um Forschungsprojekte von Wissenschaftlern, die über den europäischen Forschungsrat genehmigt werden, Personalaustausch und Forschungsinfrastruktur.
Die Priorität 2 „Marktführerschaft“ richtet sich an die Wirtschaft. Die größten Budgetanteile sollten in Forschungsprojekte in den Bereich von Schlüssel- und Industrietechnologien gehen (u.a. Werkstoffe, Nanotechnologie, IKT). Die zweite Säule ist die Verbesserung des Zugangs zu Risikofinanzierung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Innovationen in KMUs.
In der Priorität 3 „Gesellschaftliche Herausforderungen“ werden folgende sechs Themenbereiche behandelt:

• Gesundheit, Bevölkerungsentwicklung und Wohlergehen

• Ernährungssicherheit und biobasierte Wirtschaft

• Sichere, saubere und effiziente Energie

• Intelligente, umweltverträgliche, integrierte Verkehrssysteme

• Klimapolitik, Ressourceneffizienz, Rohstoffversorgung

• Integrative, innovative und sichere Gesellschaften

Mit Hilfe eines vereinfachten Programmaufbaus, einheitlicher Regeln und geringerem Verwaltungsaufwand wird die Zugänglichkeit der Fördermittel von „Horizon 2020“ erleichtert. Kennzeichnend für „Horizon 2020“ sind:
eine deutlich vereinfachte Erstattung durch Einführung eines einheitlichen Pauschalsatzes für die indirekten Kosten und Beschränkung auf nur zwei Fördersätze – für Forschungs bzw. für marktnahe Tätigkeiten;
eine einzige Anlaufstelle für Teilnehmer;
weniger Aufwand bei der Ausarbeitung der Vorschläge;
keine unnötigen Kontrollen und Audits.

Ein wichtiges Ziel ist die Verkürzung der Zeitspanne vom Tag der Antragstellung bis zum Eingang der Fördermittel um durchschnittlich 100 Tage, so dass Projekte schneller beginnen können.
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung führt derzeit einen nationalen Konsultationsprozess zu „Horizon 2020“ durch.

Unter dem Link http://consultation2011.era.gv.at haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stellungnahme zum Kommissionsvorschlag abzugeben.

ERA Consultation:

Welche bisher ungenützten Aspekte gibt es bei der Entwicklung eines europäischen Forschungsraumes?

Diese öffentliche Umfrage (Rückmeldungen bis 30.11.11) zielt darauf ab, von allen Stakeholdern Informationen darüber zu erhalten, welches die größten Hindernisse zum Erreichen eines gut funktionierenden europäischen Forschungsraums (European Research Area ERA) sind. Die Entwicklung eines europäischen Forschungsraumes wird die Unterstützung von allen EU-Mitgliedsstaaten, den assoziierten Mitgliedern und allen Stakeholdern (Forschungseinrichtungen, Fördereinrichtungen, Forschern, sowie dem privaten Sektor) benötigen.

Besonders interessant für eine Rückmeldung von Seiten der Unternehmen dürfte Kapitel 5 (Cross-border Operation of research actors) sein.

Die Lücken im Aufbau eines einheitlichen Markts für Wissen, Forschung und Innovation soll bis 2014 abgeschlossen sein, die Umfrage zielt daher auf die wichtigsten Sachverhalte ab:

· Karriere & Mobilität von Forschern

· Forschungsinfrastruktur

· Grenzüberschreitende Aktivität der Forschenden

· Wissenstransfer & Zugänglichkeit

· Internationale Kooperationen & Verwaltungsvereinfachung

Die Ergebnisse der Umfrage werden der Kommission helfen, zu entscheiden, welche Aspekte als allererstes bei der Errichtung des ERA Rahmenplans 2012 behandelt werden.

Unter http://ec.europa.eu/research/consultations/era/consultation_en.htm finden Sie alle erforderlichen Informationen (Consultation document, Online questionnaire).

„INNOVATIVES METALL“

Die Zukunft der österreichischen Maschinen- und Metallwarenindustrie

Eine Initiative des Fachverbandes MASCHINEN & METALLWAREN Industrie und der Produktionsgewerkschaft PRO-GE.

Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage von IMFT

„Möglich machen, was möglich ist“

Das ist das Leitmotiv der neuen Initiative des Fachverbandes MASCHINEN & METALLWAREN Industrie, der Gewerkschaft und des BMVIT, die ab Herbst 2009 die Mitgliedsunternehmen bei zukünftigen Forschungs- und Innovationsvorhaben unterstützen wird.

Pressekonferenz, 3. Juli 2009

Innovatives_Metall_-_Pressetext.pdf

Pressetext

26 K
Hinteregger, Bures, Foglar
Foglar, Bures, Hinteregger

Details zu "Innovatives Metall"

FTI-Folder-Inovatives-Metall.pdf

FTI-Folder "Innovatives Metall"

229 K

Leistungspaket_1.pdf

Leistungspaket 1

274 K

Leistungspaket_2.pdf

Leistungspaket 2

277 K

Leistungspaket_3.pdf

Leistungspaket 3

304 K

Leistungspaket_4.pdf

Leistungspaket 4

324 K

KMU-Begriff

Der Begriff des KMU (Kleine und mittlere Unternehmen, engl. SME) wurde bereits im Jahr 2003 von der Europäischen Kommission neu gefasst. Diese Definition ist nun mit 1.1.2005 in Kraft getreten. Wesentliche Änderungen liegen darin, dass nun das KMU grundsätzlich maximal 250 Mitarbeiter, 50 Millionen EURO Umsatz bzw. 43 Millionen EURO Jahresbilanz haben darf und seine Unabhängigkeit (z.B. dürfen keine 25 Prozent des Kapitals oder der Stimmrechte von einem anderen Unternehmen gehalten werden) klar definiert wurde. Wenn Sie sich näher informieren wollen, so finden Sie die Unterlagen zur neuen KMU-Definition hier.

Benutzerhandbuch_de.pdf

Benutzerhandbuch - deutsch

1.2 M

Benutzerhandbuch_engl.pdf

Benutzerhandbuch - englisch

1.2 M

Studie Forschung, Technologie & Innovation (FTI)

StudieFTI_Kurzfassung.pdf

Studie FTI - Kurzfassung

185 K

fti_folder.pdf

Folder FTI 2006

213 K

Forschung und Entwicklung im Unternehmenssektor 2006

Die neue Auswertung der Statistik Austria bestätigt den hohen Anteil des Unternehmenssektors an den F&E Ausgaben. Zwei Drittel der Ausgaben werden direkt durch die Unternehmen getragen. Der Maschinenbau ist mit jährlich 483 Millionen Euro eine der aktivsten Branchen.
Aufgrund der europaweit einheitlichen Umstellung der Befragungen auf ungerade Jahre, findet auch für das Jahr 2007 eine entsprechende Befragung, und danach jeweils 2009, 2011 usw., statt.

F_E_im_Unternehmenssktor_2006.pdf

Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) im Unternehmenssektor 2006

721 K

Forschung schafft Arbeit, Innovation sichert unsere Zukunft

Veranstaltung, 15. November 2007

Broschuere_Symposium_151107.pdf

Broschüre zum Symposium

3.3 M

positionspapier_fmmi.pdf

Positionspapier "Innovation sichert unsere Zukunft"

145 K

Partnersuche

Das EUREKA Netzwerk bietet Ihnen die Möglichkeit, europäische Partner für Ihre Projekte zu finden.

Weitere Informationen über EUREKA erhalten Sie bei der FFG - Österreichische Forschungsförderungsges.m.b.H., Sensengasse 1, 1090 Wien, E-Mail eureka(at)ffg(dot)at, Telefon 05 7755-0, www.ffg.at/eureka.

Ihr Ansprechpartner

Harald Rankl | Telefon 05 90 900-3479 | E-Mail rankl(at)fmmi(dot)at

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