Europaweite Daten
Die vom europäischen Dachverband Orgalime gesammelten Einschätzungen der nationalen Verbände über das laufende und kommende Jahr werfen ein durchaus positives Licht auf das Branchenwachstum 2008.
2007 konnte trotz eines schwächeren 2. Halbjahres nahtlos an die ausgezeichnete Performance von 2006 anschließen. Europaweit gibt es aber 2007 große Unterschiede in der Produktionsentwicklung: Während die skandinavischen Länder, aber auch Österreich und Deutschland sehr gute Wachstumszahlen aufweisen hat die schwächelnde Konjunktur Großbritannien oder Frankreich in der Maschinen- und Metallwarenindustrie schon voll ergriffen.
Auffallend ist die Exportabhängigkeit der Produktion. Während die Inlandsnachfrage sich nicht wesentlich verbessert hat, war es vor allem die gestiegene Nachfrage auf den Auslandsmärkten die zu den Produktionssprüngen der letzten Jahre geführt haben.
Für das Jahr 2008 rechnen die europäischen Verbände aufgrund des guten ersten Halbjahres weiterhin mit stabilen Wachstumszahlen. Der Maschinenbausektor wächst europaweit mit 4,5% und die Metallware mit 0,8%. Diese Raten sind zwar wesentlich geringer als 2007, ausgehend vom hohen Niveau aus dem Vorjahr ist die Performance aber zufriedenstellend.
Nach einigen ausgezeichneten Jahren mit dynamischer Expansion sind die Aussichten für 2009 sehr gedämpft. Der lang erwartete zyklische Abschwung wird durch das Eintreffen der Kreditkrise wesentlich verstärkt. Die Auswirkungen der globalen Unsicherheiten auf die Nachfrage sind seit dem 3. Quartal 2008 deutlich zu spüren.
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Europaweite Daten 2008/2009 |
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